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Meine Lippen fest vermissend
dein Schweiß auf meiner Stirn
ein vergessenes Haar auf meinem Sakko
deine Augen in der Dunkelheit verschwunden
keine weichen Hände
die mich im Schlaf berühren

Dein Geruch auf meinen Sachen
dein Kopf fern von meiner Brust
keine Arme, fest verschlungen
keine Wärme, kein Seufzen, kein Atmen
nur das Gefühl von Angst und leiser Flucht

Wir haben uns belogen, immer
und die ganze Zeit
ich tat zu wenig, war wie mechanisch
du hast dich selbst verraten, du warst verliebt
das schlechte Gewissen saugt mich leer
jetzt ist es zu spät, es tut mir Leid
2.9.06 03:12


Thomas D. - Liebesbrief

3.9.06 18:56


Kein schönes Lied

niemand der den hund zum tanzen bringt
keine limousine vor der tür
kein dünnes mädchen das im regen singt
und niemand ringt mit einem wilden tier

keine explosionen und kein motorboot
kein spielsalon und keine geldfarbik
niemand schießt ganz plötzlich noch das gegentor
keiner der ne eisenfeile schickt

also lass uns wir weiter auf der suche nach dem glück
an allen beiden enden kommt beim tunnel wieder licht
lass uns einfach weiter morgen kommt der nächste tag
so steht's im kalender und ich hab die gegend satt

kein mensch der dich nach hawai mitnimmt
kein autorennen und kein schweinsballett
nirgendwo gibts freibier und kein falscher wind
kein nagelschlagen und kein frisches bett

nirgendwo ein kluges pferd das sprechen kann
keine tätowierung auf der stirn
nichts in der tasche und kein palmenstrand
kein kaltgetränk mit einem bunten schirm

also lass uns wir weiter auf der suche nach dem glück
an allen beiden enden kommt beim tunnel wieder licht
lass uns einfach weiter morgen kommt der nächste tag
so steht's im kalender und ich hab die gegend satt

niemand der ne story gut erzählt
und keine pralle blonde am klavier
nirgendwo ne single und die hookline fehlt
ich sag euch dies hier ist kein schönes lied

also fahren wir weiter auf der suche nach dem glück
an allen beiden enden kommt beim tunnel wieder licht
das ist was sie sagen nur beim brunnen eben nicht
ich brauche euren himmel nicht

Fink
3.9.06 19:06


Wir sind grenzenlos

4.9.06 00:44


Der Hund an sich

Hunde sind keine wilden Tiere
sie lassen sich beherrschen wie man will
Hunde sind treu und niedlich
und wenn man ihnen den Kopf zertrümmert
jaulen sie auf und sind dann still

Hunde folgen ihren Besitzern
bis ans Ende der Welt
- dort setzt man sie gern aus -
Hunde haben es gern
wenn man sie würgend am Halsband hält

Der Hund ist der größte Freund des Menschen
er braucht nur Abfälle und manchmal etwas Wasser
er schützt uns vor Verbrechern und Gefahren
der Hund ist ein Nutztier
und wir geben ihm alberne Namen
5.9.06 00:57


Was man nicht kennt
vermisst man nicht
Doch was man einmal sah
vergisst man nicht



Es ist so
als würden die Geister der Vergangenheit uns umwehen
uns Bilder und Formen ins Bewusstsein rufen
uns erinnern -
als würde die längst abbestellte Milch
wieder vor unserer Türe stehen

Es ist wie der zerschellte Blumentopf
dessen Abdruck auf der Fensterbank uns zu schaffen macht
wie ein vergessener Abend voller Erlebnisse
in einer klaren Winternacht

Es ist so wie die verstummten Melodien des Mädchens am Klavier
wie die gefällte Eiche vor deiner Tür
wie der alte Mann
der nicht mehr auf der Parkbank sitzt,
die Abendzeitung in seiner Hand
so wie der verlorene Ring an deinem Finger
wie nutzlos gewordenes Absperrband

Jemand war hier.
Etwas hat dort gestanden.
Dort hing etwas an der Decke
war mal vorhanden.

Irgendetwas fehlt, wurde verdrängt
und lässt uns keine Ruh
Ein Kapitel unseres Lebens geht zu Ende
und doch...

geht der Vorhang nicht zu.
6.9.06 00:58


Lang Lang Lang Lang lebe die Weile!

Anajo
7.9.06 00:33


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