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Lektion des Tages

Man muss immer irgendwas irgendwo am laufen am haben. Und damit meine ich weder Sex, Beziehungen und auch nicht das Internet.
11.8.07 02:56


But I gave it up for music





My father is a doctor, he’s a familiarly man
My mother works for charity whenever she can
They’re both good clean Americans who abide by the law
They both stick up for liberty, they both support the law

My happiness was paid for when they laid their money down
For summers in a summercamp, and winters in the town
My future in the system was talked about and planned
But I gave it up for music and the free electric band

I went to school in hand-washed shirts with neatly oiled hair
And the school was big and newly built and filled with light and air
And the teacher taught his values that we had to learn to keep
And he clipped the ear of many idle kid who went to sleep

My father organized for me a college in the East
But I went to California, the sunshine and the beach
My parents and my lecturers could never understand
Why I gave it up for music and the free electric band

Well, they used to sit and speculate upon their son’s career
A lawyer or a doctor or a civil engineer
Just give me bread and water, put a guitar in my hand
'Cause all I need is music and the free electric band

My father sent me money and I spent it very fast
On a girl I met in Berkeley in a social science class
Yes, and we learned about her body,
but her mind we didn’t know
Until the brutal attitudes and morals began to show

She wanted to get married, even though she never said
But I knew her well enough by now to see inside her head
She'd settle for suburbia and a little patch of land
So I gave her up for music and the free electric band
9.8.07 14:41


Wohin

Wir steigen an der Haltestelle Queralle aus und machen uns auf den Rückweg. Auf der Brücke rumpeln die Holzbohlen. Immer wenn ich über diese Brücke ging, hatte ich die Sehnsucht mich in das kalte Wasser zu stürzen. Unterzugehen, alles frisch und kalt, wie wenn man in einem See schwimmt und das Wasser zwischen warmen und kalten Stellen wechselt. Irgendwann dann nicht mehr zu frieren, nichts mehr zu fühlen, außer einer inneren Ruhe. Wieder aufzutauchen an die Oberfläche, immer weiter zu treiben, an Weinbergen und Industriebauten entlang, bis zum Meer.
Als sie mich aus meinen Tagträumen zurückholt, sitzen wir schon in der Kneipe. Ich stütze meinen Arm auf dem Holztisch auf, sie kramt in ihrer Tasche, sie kramt immer in ihrer Tasche.
Irgendwann einmal habe ich davon geträumt, eine Bar aufzumachen. Keine normale Alkoholikerkneipe, sondern eine hippieeske Bar für Schüler. Es gäbe keine Holztische und Stühle, nur Sofas. Tagsüber kämen die Schüler nach der Schule zu mir. Ich hätte einen alten Plattenspieler und eine riesige Vinylsammlung, die ich über die Jahre zusammengetragen hätte. Im Sommer könnte man die Bar an der hinteren Seite ganz aufmachen, wie eine Schiebewand, und dahinter wäre ein Wald, ein See oder Fussballplatz. Wir würden all die Sofas und Sessel nach draußen auf das Gras schieben und trinken und alle gemeinsam in den Sonnenuntergang schauen.
Sie sagt, dass sie eine Freundin erwartet. Mich kümmert das nicht. All ihre Freundinnen sind immer gleich: Sie reden ununterbrochen. Am liebsten reden sie von ihrem Studium, den Macken ihrer Freunde und darüber, dass gerade wieder jemand geheiratet hat.
Ich brauche eine Zigarette, sage ich hier. Rauch doch hier, antwortet sie. Ich schüttele den Kopf und sehe sie an. Sie weiß Bescheid. Sie kennt mich manchmal besser, als man ich mich selbst.
9.8.07 00:52


8.8.07 10:47


Brüder

Du sollst gewinnen.
Ich will verlieren.

Du sollst wissen.
Ich will irren.

Du sollst reisen.
Ich will bleiben.

Du sollst lachen.
Ich will leiden.

Du sollst jubeln.
Ich will klagen.

Du sollst speisen.
Ich will darben.

Du sollst lieben.
Ich will weinen.

Bleibe im Schatten stehen.
Denn Du sollst scheinen.
7.8.07 21:39


Meine Mutter hat gesagt

Meine Mutter sagte
morgen, morgen ist dein untergang
und sie hat angefangn
zu weinen

Mein Vater sagte
Junge, so geht das nicht weiter
und seine hand war breiter
als meine wange

Meine Schwester sagte
mach so weiter, es ist dein leben
und ihr blick war ein bestreben

Mir Alles was fehlte
zurückzugeben.
6.8.07 10:59


5.8.07 13:05


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